Seit der Einführung des ersten ETFs in Deutschland im Jahr 2000 ist bis Ende Juni 2015 das durch ETFs verwaltete Vermögen in Europa auf rund 429 Milliarden Euro angestiegen. Die Anzahl der verfügbaren ETFs liegt aktuell bei über 3.000. Für fast jede Branche, jedes Land und jede Assetklasse gibt es aktuell zahlreiche ETFs.

Welche ETF Anbieter gibt es?

Die Zahl der ETF Anbieter ist seit dem Jahr 2000 deutlich gestiegen. Wir stellen Ihnen die größten Anbieter auf dieser Seite vor.

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Amundi

Der erste ETF von Amundi wurde bereits 2001 auf dem französischen Markt emittiert, allerdings trat der Anbieter zu dieser Zeit noch unter dem Namen CASAM ETF auf. Das Tätigkeitsfeld wurde 2010 in Europa auf Deutschland, Italien, die Niederlande und die Schweiz ausgeweitet.

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ComStage

Die Commerzbank bietet unter der Marke ComStage seit 2008 ETFs an. Dabei reicht das Angebot von ETFs auf Bluechip Indizes wie DAX, EuroStoxx oder Dow Jones über Schwellenländerindizes wie MSCI Emerging Markets bis hin zu verschiedenen Strategie-Indizes wie ShortDAX.

Logo von db-X-trackers ETFs

db X-trackers ETFs

Die Deutsche Bank bietet unter der Marke db X-trackers ETFs seit 2007 zahlreiche ETFs auf Aktien, Renten, Währungen, Rohstoffe und alternative Anlageklassen an. Außerdem war es der erste Anbieter, der ETFs auf Staatsanleihen aus Schwellenländern im Angebot hatte.

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Deka Investmentfonds

Die DekaBank bietet unter dem Namen Deka ETFs (früher ETFlab) Produkte und Serviceleistungen rund um börsengehandelte Indexfonds an, die sich speziell an institutionelle Investoren wie Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen oder Stiftungen richten.

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EasyETF

Die BNP Paribas bietet unter der Marke EasyETF unter anderem ETFs auf Rohstoffe und verschiedene Branchen-ETFs. In beiden Bereichen war die BNP Paribas mit EasyETF auch der erste Anbieter weltweit, der entsprechende Produkte aufgelegt hat.

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iShares

BlackRock bietet unter dem Tochterunternehmen iShares zahlreiche Indexfonds auf Aktien, Rohstoffe und festverzinsliche Papiere. Für viele Indizes werden gleich zwei ETFs angeboten, da Produkte des 2007 übernommen ETF-Anbieters Indexchange noch weitergeführt werden.

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Lyxor Asset Management

Die Société Générale bieter über das Tochterunternehmen Lyxor seit 2001 ETFs auf die größten internationalen Aktien-, Rohstoff-, Fixed-Income- und Geldmarktindizes an. Lyxor lange Zeit der einzige Anbieter, der russische Aktien handelbar machte.

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Source Markets

Unter der Marke Source Markets vertreiben die Großbanken Bank of America, Goldman Sachs, J.P. Morgan, Nomura und Morgan Stanley seit dem Jahr 2009 gemeinsam ETFs in Europa. Das Angebot deckt dabei ETFs auf die wichtigsten Indizes, Rohstoffe oder Anleihen ab.

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UBS

Die Schweizer Großbank UBS vertrieb Ihre Indexfonds zunächst unter dem Namen Fresco Index Shares. Seit 2004 fand eine Umbenennung in UBS Exchange Traded Funds statt. Es gibt häufig zwei verschiedene Anteilsklassen – für Privatanleger und für institutionelle Anleger.

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State Street

Die State Street Corp. vertreibt ETFs über ihre Investmentsparte State Street Global Advisors. Die ETFs von State Street sind unter dem Namen SPDR, informell auch Spiders genannt, handelbar und beinhalten alle großen Assetklassen. State Street war einer der ersten Anbieter, der ETFs auf Gold und den internationalen Immobilienmarkt herausgebracht hat.

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Vanguard

Die drittgrößte US-Fondsgesellschaft Vanguard darf ihre börsennotierten Indexfonds seit 2012 auch in Deutschland vertreiben. Die Fonds beziehen sich auf den britischen Leitindex FTSE 100, den US-Leitindex S&P 500, den globalen Aktienindex FTSE All-World, den Schwellenländer-Aktienindex FTSE Emerging Markets und einen Index auf britische Staatsanleihen.

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PowerShares