Funktionsweise von ETFs

Exchange Traded Funds (kurz ETFs) sind börsengehandelte Indexfonds, bei denen, im Gegensatz zu herkömmlichen Investmentfonds, der Ausgabeaufschlag beim Erwerb eines Fondsanteils für den Anleger entfällt.

✔ ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die einen Referenzindex und dessen Entwicklung nachbilden, sie verfolgen eine passive Anlagestrategie

✔ Mit ETFs können Anleger einfach in ganze Märkte investieren und von deren Entwicklung profitieren

✔ ETFs verbinden die einfache Handelbarkeit einer Aktie mit der Risikostreuung eines ganzen Portfolios

Indexnachbildung

Bei einem ETF, kurz für Exchange Traded Fund, handelt es sich um einen börsengehandelten Indexfonds. Ziel dieses Finanzproduktes ist es, einen vorher festgelegten Index und dessen Wertentwicklung so genau wie möglich nachzubilden und den Index somit für Anleger leichter handelbar zu machen. Da die Zusammensetzung eines ETFs also durch den Referenzindex vorgegeben ist, ist kein Fondsmanager notwendig, der diese permanent überwacht und optimiert. ETFs bedienen sich somit einer sogenannten passiven Anlagestrategie und haben durch das passive Management niedrigere Kosten als konventionelle, aktiv gemanagte, Fonds, sowohl für die Fondsgesellschaft als auch für den Anleger.

Während ETFs in den USA bereits seit 1993 handelbar sind, können Anleger in Deutschland erst seit dem Jahr 2000 von den börsengehandelten Indexfonds profitieren. Das Volumen des ETF-Markts ist seitdem stetig gewachsen, sowohl in Hinsicht auf das verwaltete Vermögen als auch auf die Anzahl der erhältlichen ETFs. Dabei hat sich auch eine große Produktvielfalt entwickelt: Bei dem Index, der einem ETF zugrunde liegt, muss es sich nicht zwangsweise um einen Aktienindex wie den DAX oder den EURO STOXX 50 handeln, auch Indizes aus anderen Sektoren, wie dem Rohstoff-, Devisen- oder Rentenbereich, können als Basis für einen ETF dienen.

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